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Cat.6 vs. Cat.6a: Der Unterschied zwischen Cat6 und Cat6a leicht erklärt.

Unterschied Cat.6 Cat.6a

Beim Aufbau und der Inbetriebnahme von Servern und Serverschränken stellt sich immer auch die Frage, welche Art von Netzwerkkabel verwendet werden soll. Eignet sich ein Cat.6 Kabel für meinen Server oder sollte ich mich für ein Cat.6a-Kabel entscheiden?

Die Auswahl an verschiedenen Netzwerkkabeln ist groß und kann auf den ersten Blick erdrückend wirken. Da sich in den vergangenen Jahren aber Cat.6-Patchkabel durchgesetzt haben, lohnt es sich den Fokus beim Aufsetzen einer neuen Serverumgebung auf diesen Kabeltyp zu legen.

In diesem Beitrag klären wir daher die zentrale Frage des Unterschieds zwischen Cat.6 und Cat.6a erklären.

Cat.6 vs. Cat.6a: Der Unterschied

Eingeführt wurde dieses Twisted-Pair-Kabel, um Netzwerken eine höhere Betriebssicherheit zu ermöglichen und zudem Umgebungen mit 10 Gigabit-Ethernet zu unterstützen.  

Der signifikante Unterschied zwischen Cat.6 und Cat.6a Patchkabeln findet sich in der Übertragungsgeschwindigkeit wieder. Während ein Netzwerkkabel der Kategorie 6 bereits eine Bandbreite von 1 Gigabit pro Sekunde, also 1000 Mbit/s, zulässt, kann das Cat.6a-Kabel eine wesentlich größere Geschwindigkeit erreichen.  

In Sachen Geschwindigkeit ist das Cat.6a-Kabel dem Cat.6 daher überlegen. Während der eine Kabeltyp nur eine Frequenz von etwa 250 MHz erreicht, kommt das Cat.6a auf eine doppelte Frequenz von fast 500 MHz.

Cat.6Cat.6a
Geschwindigkeit10/100/1000 Mbit/s10/100/1000/10000 Mbit/s
Frequenz250 MHz500 MHz
maximale Länge100m (109,36 yds)100m (109,36 yds)
EinsatzbereicheATM-Gigabit &
Multimedia-Ethernet-Netzwerke
ATM-Gigabit &
Multimedia-Ethernet-Netzwerke
Technischer Unterschied zwischen Cat.6 und Cat.6a

Wann braucht man Cat.6? Wann braucht man Cat.6a?

Für deinen normalen Internet-Heimgebrauch reichen Cat.6 Patchkabel vollends aus. Damit kannst du zum Beispiel problemlos einen Film in Full HD streamen, ohne, dass es zu Störungen in deiner Datenverbindung kommt.  

Zudem sind die Cat.6 Netzwerkkabel abwärtskompatibel mit der Vorgängerversion, den Cat.5(e)-Kabeln, welche nach wie vor in vielen Haushalten und Gebäuden angewendet werden. Im Vergleich dazu können die Nutzerinnen und Nutzer jedoch die doppelte Bandbreite nutzen.  

Ähnlich wie auf einer Autobahn können die Autos zwar nach wie vor mit einer einheitlichen Geschwindigkeit fahren, doch auf der „Cat6-Autobahn“ finden wir vier statt zwei Spuren vor auf denen der (Daten-)Verkehr durchfließen kann.

Genauso verhält es sich beim Unterschied zwischen Cat.6 und Cat.6a Patchkabeln. Nun finden wir auf der Datenautobahn der Cat.6a-Kabel nicht nur acht Spuren wieder, das Tempo mit dem gefahren werden kann ist ebenfalls um einiges höher.  

Cat.6a Netzwerkkabel brauchen aber nicht alle Privathaushalte. Diese eignen sich vor allem für große Multimedia-Netzwerke, die einen entsprechenden Datenfluss haben. Für das Heimnetzwerk reicht die Geschwindigkeit des Cat.6 Kabel wie bereits erwähnt aus.

Cat.6 und Cat.6a Patchpanel für Server

Patchpanel, oder auch Patchfelder genannt, sind die Umsteckplätze, die dem Anschluss und Verteilen der Verbindungen dienen. Damit können komplexe Netzwerkstrukturen übersichtlich in Gebäuden aufgebaut werden.

Obwohl im professionellen Serverumfeld bereits der Cat.7(a) Standard weit verbreitet ist, da dieser eine Betriebsfrequenz von bis zu 1.000 MHz ermöglicht, gibt es aktuell noch immer keine Lösungen für ein Cat.7-Patchpanel.  

Beide PATCHBOX® 365 und PATCHBOX® Plus+ sind mit Cat.6a ausgestattet und eignen sich daher perfekt für den Einsatz von Netzwerkkabeln der Kategorie 7 und 7a im Serverumfeld. Aber auch Fans von Glasfaserkabeln werden unter PATCHBOX fündig. Erfahren Sie hier mehr über PATCHBOX® Fiber Optics.

Netzwerk-Geschwindigkeit: Ist Cat.6a schneller als Cat.6?

Aufgrund der wachsenden multimedialen Möglichkeiten hat sich die Verwendung der Standards Cat.6 und Cat.6a in den letzten Jahren immer weiter verbreitet. Ursprünglich für den professionellen Bereich entwickelt, halten sie allmählich Einzug in den privaten Sektor. 

Die Übertragungsgeschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde bei einem Netzwerkkabel der Kategorie 6 und die Betriebsfrequenz von 250 MHz machen es zu einem echten Allrounder in Wohnzimmern und Einfamilienhäusern. 

Mit dem Cat.6a Patchkabel kann sogar der 10-Gigabit-Ethernet-Standard erreicht werden, da dieser Kabeltyp auf eine Frequenz von bis zu 500 MHz zurückgreifen kann.

Vorteile und Nachteile von Cat.6 & Cat.6a Patchkabeln

Komplett ohne Nachteile sind Cat.6 und Cat.6a Netzwerkkabel aber nicht. Mit zunehmender Distanz zwischen beispielsweise Server, Router und Endgerät nimmt die Übertragungsgeschwindigkeit ab. Daher muss das Patchkabel von äußeren Einflüssen wie Nebensignalen geschützt werden.  

Beim Kauf eines Cat.6 bzw. Cat.6a sollte daher immer die Frage nach der Schirmung und des Kabelmaterials geklärt werden. Ein Kabel aus 100% Kupfer und verdrillten Adernpaaren (Twisted Pair) ist bei der Anschaffung für den Heimgebrauch empfehlenswert. 

Neben den UTP-Kabeln kamen zuletzt auch die FTP-Patchkabel im Privatbereich vermehrt zum Einsatz, bei dem um die Adernpaare noch zusätzlich von einer Folie geschützt werden.

Aber nicht nur der richtige Kabeltyp ist wichtig, sondern auch die Art und Weise, wie er verwendet wird. PATCHBOX® bietet die ideale Netzwerk-Rackkabel-Lösung zur Vermeidung von Kabelsalat

Die in der PATCHBOX® verwendeten Cat.6a Patchkabel entsprechen dem ISO/IEC 11801 Standard, sind flach und somit biegefreundlicher.

Aufgrund dessen können die Kabeln durch einen Flaschenzug in die PATCHBOX® Kassette zurückgezogen und aufgerollt werden - Patchkabeln in stets richtiger Länge dank innovativem Kabelmanagement. Durch diese moderne Art der Netzwerkschrank Verkabelung bleibt dein 19″-Rack übersichtlich und Wartungen fallen dir deutlich leichter und schneller. 

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