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Flache Ethernet-Kabel: platzsparend, organisiert und gut für erhöhten Luftstrom

Aufrollbares Patchkabel

In Netzwerkschränken, insbesondere in Verteilerschränken, wird selbst die übersichtlichste Patch-Ebene früher oder später unübersichtlich. Bei hohen Packungsdichten haben Servicetechniker oft Schwierigkeiten, Kabel und Stecker zu identifizieren, zuzuordnen und zu bewegen. In solchen Fällen sind flache Ethernet-Kabel eine tolle Alternative!

Ergänzungen, Umzüge und Änderungen im LAN bedeuten, dass das Wartungspersonal ein neues Patchkabel einziehen oder bestehende Verbindungen umstecken muss. Die dazugehörigen klassischen Patchkabel lassen sich jedoch nur schwer durch die Führungselemente ziehen, insbesondere in vollen Verteilerschränken. Auch können die Techniker nur selten die Rastnasen erreichen, um einen Stecker zu ziehen.

Langlebig in der Installation und flexibel in der Patch-Ebene

Bei vielen Netzwerkbetreibern ist die IT-Verkabelung auf Langlebigkeit und hohe Datenraten ausgelegt. Häufig ist die LAN-Verkabelung auf der Etage Kategorie 7 oder 7A nach EN 50173. Diese Kabel sind starre S/FTP-Kabel mit einem Geflechtmantelschirm und einer Metallfolienabschirmung für jedes Adernpaar. Sie sind für Übertragungen bis 600 MHz bzw. 1000 MHz ausgelegt und eignen sich für Ethernet-Verbindungen bis zu 10 GBit/s, Video- und TV-Übertragungen. Diese maximalen Datenraten werden in vielen Fällen von den üblichen Büroarbeitsplätzen, die daran angeschlossen sind, kaum erreicht.

Vorteile von flachen Ethernet-Kabeln

Bei Flachkabeln ist viel mehr Platz vor der Patch-Ebene. Da sie keinen Drall haben, muss man sich nicht mit starren Rundkabeln herumschlagen. Techniker müssen die flexiblen dünnen Kabelbänder einfach in die Führungselemente legen und anschließen. Sie ragen bei weitem nicht so weit aus der Rangierebene heraus wie klassische Rundkabel. Das verbessert die Luftzirkulation im Schrank erheblich und reduziert die Brandlast im Vergleich zu dicken Rundkabeln. Die flachen Ethernetkabel eignen sich sogar für den Anschluss von Voice-over-IP-Telefonen oder WLAN-Access-Points, da sie Power-over-Ethernet-Verbindungen nach IEEE 802.3af bis zu 15,4 Watt unterstützen.

Die dünnen Kabelbänder machen Wartungsarbeiten wie das Patchen unkompliziert, Techniker können die Rastnasen der Steckverbinder schnell erreichen. Außerdem lassen sich die flexiblen Kabel leichter in den Führungselementen platzieren. Auch wenn die Stecker einen zusätzlichen Rückziehschutz haben, können die Wartungstechniker sie problemlos aus den Kabelführungen herausziehen.

Warum Sie auf der Patch-Ebene auf flache Ethernet-Kabel umsteigen sollten

  • flexible Bänder brauchen kaum Platz vor der Patchebene
  • ungehinderter Luftstrom im Schrank
  • deutlich reduzierte Brandlast
  • einfachere Handhabung bei Installation, da ohne Drall und viel flexibler als Rundkabel
  • flexible Bänder vereinfachen Umpatchungen sowie das Ein- und Ausziehen der Kabel
  • ordentliche Kabelführung bei vollen Schränken und vielen Adds, Moves & Changes
  • Kupfervarianten auch geschirmt und mit PoE-Unterstützung erhältlich
  • alle gängigen LWL-Varianten verfügbar

Flache Ethernetkabel sind auch geschirmt erhältlich

Geschirmte Ethernet-Flachkabel gibt es derzeit bis zur Kategorie 6a. Sie sind für Datenraten von bis zu 10 GBit/s geeignet. Dies ist für die klassische Anbindung von Arbeitsplätzen durchaus ausreichend. Bei diesen U/FTP-Kabeln liegen die foliengeschirmten, verdrillten Adernpaare im Ethernetkabel nebeneinander. Eine angespritzte Knickschutztülle schützt sie in der Nähe des Steckers vor Kabelbruch.

Verschiedene Ausführungen in Kupfer und Glas 

Natürlich sind die Flachband-Patchkabel auch in ungeschirmter Ausführung und in vielen Farben erhältlich. Es gibt sie zudem mit den gängigen Glasfaser-Varianten.

Traditionelle Installationspraxis: Schränke umbauen

Beim Aufbau eines Netzwerkschranks und bei der Verwendung von klassischen Patchkabeln müssen Techniker zunächst alle für diesen Schrank vorgesehenen Kabel auspacken, den Kabelsalat bändigen und nach Länge sortiert in die Installationsumgebung legen. Dann können sie sie nacheinander einziehen, um sie zu verbinden. Das bedeutet, den ersten Port zu finden, ihn zu verbinden, das Kabel durch das Patchfeld seitlich auf die Höhe des zugehörigen Patchfeldes zu führen, den richtigen Port zu identifizieren und das Kabel durch das zweite Patchfeld zu führen, um sie zu verbinden. Der ganze Vorgang wird pro Patchfeld 24 Mal wiederholt und ist damit extrem zeitaufwändig. 

Achtmal schneller mit PATCHBOX®

Mit der PATCHBOX® geht alles viel schneller! Flache Ethernetkabel werden in einer Kassette mit integrierter Umlenkrolle montiert. Durch das automatische Einziehen überschüssiger Kabellängen wird die eigentliche Ursache des Kabelsalats beseitigt. Die PATCHBOX® Plus+ mit ihren standardmäßig integrierten 1,7 Meter langen Kabeln nimmt bis zu 24 Patchkabel in einer Höheneinheit (RU) auf. Idealerweise platziert der Installateur die Boxen immer oberhalb oder unterhalb des Switches, wodurch eine vertikale 1:1-Belegung der Switch-Ports erreicht wird. Das ist klar und übersichtlich. Zum Patchen muss der Techniker lediglich ein flexibles Ethernet-Kabel aus der PATCHBOX® ziehen und zu einem Patchfeld im Schrank führen. 


Die PATCHBOX® Plus+ ist für Entfernungen bis zu 26 HE ausgelegt, die kleinere Variante, PATCHBOX® 365, ist mit ihrem kürzeren Kabelaufbau besser für Wandschränke geeignet und überbrückt bis zu 10 HE. Sollen größere Entfernungen verkabelt werden, stehen für die PATCHBOX® Plus+ Long-Range-Kassetten mit längeren Patchkabeln von 2,7 Metern zur Verfügung, diese können ganze 48HE bedienen. Mit einer einzigartigen Logik konzipiert, bringt die PATCHBOX® massive Geschwindigkeitsvorteile im Installationsprozess sowie bei der Wartung von Server- und Netzwerkschränken.

Detaillierte Informationen zur PATCHBOX® und den integrierten Ethernet-Flachkabeln findest du hier.  

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