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Was ist ein Server Rack? Alles, was du wissen musst

Was ist ein Rack-Server?

Was ist ein Server Rack? Wann brauche ich ein 19 Zoll Schrank? Was ist der Unterschied zwischen einem Serverschrank und einem Netzwerkschrank? All das und noch mehr erklären wir euch in unserem neuen Blogbeitrag über Server Racks.

Serverschrank oder doch Netzwerkschrank?

Beim Aufbau eines Netzwerks sollten Sie immer darauf achten, wie Sie Ihre Komponenten anordnen. Server- und Netzwerkschränke bieten dafür den perfekten Rahmen - im wahrsten Sinne des Wortes. 

Aber was ist der Unterschied zwischen den beiden? 

In erster Linie dienen beide dazu, die aktiven und passiven Komponenten deines Netzwerkes zu verstauen und zu ordnen. Dies können sowohl Switches, Router, USVs und Kabel oder eben Server sein. Darüber hinaus haben die Schränke noch die Aufgabe, die verbaute Technik vor äußeren Einflüssen zu schützen.  

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist natürlich der Schutz vor Einbrüchen. Schlösser und Sicherheitssysteme werden eingesetzt, um den Inhalt von Server- und Netzwerkschränken vor Diebstahl und insbesondere vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Es gibt jedoch einen kleinen, aber feinen Unterschied: Serverschränke sind in der Regel etwas stabiler gebaut und verfügen manchmal über mehrere Kühlsysteme. 

Einerseits kann so die Last der eingebauten Komponenten getragen werden. Auch kippt der Schrank nicht nach vorne um, wenn die Schienen herausgezogen werden.

Andererseits verursachen die Arbeitsprozesse der Geräte eine hohe Temperatur. Diese will in einem geschlossenen Schrank entsprechend niedrig gehalten werden, um eine Überhitzung zu vermeiden. 

Im Vergleich zum Netzwerkschrank ist ein Serverschrank auch etwas tiefer gebaut. Er hat eine Tiefe von etwa 1.000 bis 1.200mm.

Der Telekommunikationsschrank ist dagegen mit 600-800mm deutlich kleiner. Ein Netzwerkschrank kann auch an der Wand montiert werden, sofern es sich um einen speziellen, kleinen Wandschrank handelt.

Was ist ein Server?

Ein Server ist ein leistungsstarker, zentraler Netzwerkrechner. Er stellt seine Ressourcen für andere Computer bereit. Über den Server werden funktionale und infrastrukturelle Netzdienste realisiert. Hier können Daten, auf die mehrere Personen zugreifen müssen, gespeichert werden.

Wenn wir von einem Server sprechen, müssen wir immer zwischen Hardware und Software unterscheiden. Ein Hardwareserver ist im Grunde die physische Maschine, die in ein Netzwerk integriert ist.

Neben Betriebssystemen können darauf auch softwarebasierte Server installiert werden. Der Hardwareserver wird oft auch als "Host" bezeichnet. 

Der Software-Server hingegen ist das Programm, das den "Clients", also den Nutzern, Dienste zur Verfügung stellt.

Vereinfacht gesagt, dient ein Server der Kommunikation zwischen einzelnen "Clients". Je nach Art des Servers und des Übertragungsprotokolls können unterschiedliche Daten ausgetauscht werden.

Welche Server-Arten gibt es also? Stellt ein Client mit entsprechender Software einem Server, zum Beispiel von der Webseite Patchbox.com, eine Anfrage, müssen die Inhalte der Webseite irgendwo gespeichert sein. Der Speicherort ist in dem Fall ein sogenannter Web-Server.  

Äquivalent verhält es sich mit E-Mail-Servern, welche Mails verwalten, speichern und weiterleiten. Unter File-Servern versteht man Server, bei denen Daten gespeichert sind, die zur privaten oder öffentlichen Nutzung bereitstehen.  

Eine Übersicht der Computer Server-Typen findest du hier: 

Server-TypTransmission ProtocolAufgaben
Web-ServerHypertext Transfer Protocol (HTTP)Webseiten speichern und aufbereiten + anschließende Auslieferung an Clients (z.B. Webbrowser)
E-Mail-ServerSimple Mail Transfer Protocol (SMTP) bzw. Internet Message Access Protocol (IMAP) oder Post Office Protocol (POP)E-Mails empfangen, senden, weiterleiten und für den Abruf speichern.
File-ServerUnter anderem File Transfer Protocol (FTP) oder Secure File Transfer Protocol (SFTP)Zentrale Speicherung von Daten, die Clients bereitgestellt werden
Drucker-ServerInternet Printing Protocol (IPP)Verwaltung der Druckaufträge
Proxy-ServerUnter anderem Hypertext Transfer Protocol (HTTP), File Transfer Protocol (FTP) oder Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)Kommunikationsschnittstelle in Rechnernetzen, Schutz des Client-Netzwerks vor externen Einflüssen
Datenbank-ServerTransmission Control Protocol (TCP) und Internet Protocol (IP)Ermöglicht Zugriff auf ein oder mehrere Datenbanksysteme
DNS-ServerUser Datagram Protocol (UDP) und Transmission Control Protocol (TCP)Übersetzung der Hostnamen (z.B. Patchbox.com) in entsprechende IP-Adresse
Übersicht über die verschiedenen Arten von Computerservern

Rack Server vs. Blade Server System: Was ist der Unterschied?

Ein Blade-Server ist ein kompaktes Gerät, das einen Computer enthält , der zur Verwaltung und Verteilung von Daten über eine Sammlung von Computern und Systemen, ein so genanntes Netzwerk, verwendet wird.

Sein Hauptmerkmal ist, dass er schnell und einfach skaliert werden kann. Das Gehäuse enthält die Strom- und Kühlsysteme.

Es enthält auch die Ein- und Ausgänge und in der Regel vier Anschlüsse für alle Geräte. Das bedeutet, dass keine unnötigen Kabel im Inneren des Server Racks verlegt werden müssen, wenn ein neues Gerät hinzugefügt werden soll.  

Blade-Server eignen sich daher besonders für Umgebungen, in denen die verfügbare Rechenleistung maximiert werden soll.

Auch der Einsatzort muss berücksichtigt werden. Server verbrauchen weniger Strom und geben weniger Wärme ab als Rack-Server. In einem Gehäuse befinden sich meist viele Blades auf engem Raum. In der Regel muss das Gehäuse mit Lüftern gekühlt werden. 

Im Gegensatz zum Blade-Server eignet sich der Rack-Server für Unternehmen, die ihre Infrastruktur in starren Gehäusen einer Standardgröße installiert haben. Die Server sind fest mit den Auflageflächen verschraubt. Sie können auch auf engem Raum mechanisch fixiert werden.

Allerdings muss die Verwaltung der Netzwerkkabel geschickt sein. Wenn die Verkabelung unübersichtlich ist, kann man schnell den Überblick verlieren. 

Was macht ein Rack Server?

Ein Rack-Server ist ein für den Serverbetrieb optimierter Computer. Er ist so konzipiert und gefertigt, dass er in ein rechteckiges Montagesystem, auch Rack Mount genannt, passt. 

Er enthält mehrere Einbauschächte und wird auch als Rack-Schacht bezeichnet. Ein Rack-Server ist so konzipiert, dass eine Hardware-Einheit mit Schrauben sicher befestigt werden kann. Außerdem sorgen Rack-Halterungen für eine bessere Luftzirkulation für die Geräte.

Dieses System macht die Serverlandschaft im Rack leichter skalierbar und auch stabiler.

Rack-Server stellen Daten und Dienste für Kunden bereit. In Rechenzentren werden sie daher in großen Mengen installiert. Nicht zu verwechseln mit einem Netzwerk-Rack, auf das wir weiter unten eingehen werden.

Doch wie funktioniert ein Rack Server? Mechanisch gesehen können die Geräte durch die Schienen leicht aus dem Schrank heraus- und wieder hineingeschoben werden.

So können Administratoren oder Techniker z. B. Hot Swaps durchführen, ohne das gesamte System herunterfahren zu müssen.  

Das kann Kosten, aber auch Verletzungenreduzieren. Server sind nicht nur schwer, sondern haben manchmal auch einen heißen Schrank, an dem man sich verbrennen kann

Was ist ein Rack Schrank?

Der Begriff Rack (was so viel wie "Gestell", "Schrank", "Regal" oder "Ständer" bedeutet) steht für eine Haltevorrichtung, die in der Regel eine Reihe kleinerer Elemente zu einer Einheit zusammenfasst - beispielsweise einen Ständer.

Ein Rack Schrank wird oft unter dem Begriff Serverschrank oder Patchschrank geführt. Er beinhaltet neben Patch-Panels und Switches in erster Linie Server, welche physisch verschraubt werden.  

Das Regalfach dient der Befestigung der jeweiligen Komponente und wird durch den gesamten Rahmen getragen. 

Natürlich gibt es verschiedene Breiten von Schränken. Am gebräuchlichsten ist der 19-Zoll Netzwerkschrank, der eine standardisierte Breite von 19 Zoll (= 48,26 Zentimeter) hat.  

Was braucht man für einen Serverschrank?

Zunächst einmal sollte geklärt werden, welche Komponenten in den Schrank eingebaut werden sollen. Natürlich ist ein solches Rack Mount nicht von vornherein bis oben hin mit aktiven Komponenten wie Servern oder Switches bestückt.

Je nach Szenario, Blindplatten noch für die einzelnen Racks verwendet werden, um den Schrank optisch ansprechend zu gestalten und Leerräume zu vermeiden.

Auf die Frage "Wie richte ich ein Server-Rack ein?" kann es daher nie genau eine Antwort geben. Sie hängt immer von den jeweiligen Szenarien und den installierten Komponenten ab. 

Netzwerkschränke sind für die Aufnahme von Komponenten in 19-Zoll-Bauweise genormt. Die Höhe wiederum hängt auch von äußeren Faktoren ab.

Wie hoch ist die Raumhöhe? Gibt es Aufzüge, durch die der Schrank transportiert werden muss? Ist die Tür zum geplanten Serverraum überhaupt hoch genug?

Wenn diese Punkte kein Problem darstellen, ist es im Zweifelsfall ratsam, eine höhere Version zu wählen, da eine nachträgliche Erhöhung nicht mehr möglich ist. 

Als Standard für die Höhe von Rack Server Schränken hat sich die Maßeinheit "RU" durchgesetzt. Eine Rack Unit (RU) entspricht 1,75 Zoll (= 4,445 Zentimeter).  

Mit dem kostenlosen Rack Planner von PATCHBOXkönnen Sie Ihr 19″-Rack planen und personalisieren und es an Ihre Bedürfnisse anpassen. 

Eine wichtige Komponente bei der Einrichtung eines Server- oder Netzwerkschrankes, die universell gilt, ist das Kabelmanagement. Wenn Sie es richtig verkabeln wollen, ist es ratsam, die Kabelführung im Voraus genau zu planen

Dadurch können beim Austauschen oder Umstecken der einzelnen Komponenten wichtige Ressourcen wie Kraft, Nerven, Zeit und dadurch vor allem Geld gespart werden, wenn die Kabel vorab sauber gelegt worden sind. 

Wie tief muss ein Serverschrank sein?

Auch hier gilt: je nach Szenario!

Während Netzwerkschränke, wie bereits erwähnt, nur eine Tiefe von 600 oder 800 mm (23,62 bis 31,50 Zoll) haben, sind Serverschränke deutlich tiefer. Mit bis zu 1200 mm (47,24 Zoll) können sie sehr große Geräte aufnehmen und bieten dennoch Platz für die Luftzirkulation. 

Und wie tief muss ein Schrank für einen Server sein? Das hängt ganz von den einzubauenden Komponenten ab.

Die angegebene Tiefe ist aber immer das Außenmaß des Schrankes. Je nach Blechstärke können von der "Bruttotiefe" des Racks gut vier Zentimeter abgezogen werden.

Wie ist ein Server Rack aufgebaut?

Server Racks haben in der Regel eine Größe von 47 HE. Sie sind 90 Zentimeter (35,43 Zoll) bis einen Meter tief (1000mm oder 39,37 Zoll).

Aufgrund des verwendeten Materials und der manchmal eingebauten Kippsicherung sind sie enorm stabil. Einige sind sogar mit Schrauben im Boden verankert.  

Netzwerkschränke sind häufig 42 HE hoch und 600 oder 800 Millimeter breit. Wie bereits erwähnt sind sie in der Regel nicht so stabil gebaut, da die verbauten Komponenten weniger Gewicht auf die Waage bringen.   

Spezielle Rack-Größen sind vor allem in privaten Umgebungen zu finden und weniger in Unternehmensumgebungen. Dabei handelt es sich oft um spezielle Wandschränke mit einer Außenbreite von 10 Zoll oder sogar 19-Zoll-Schränke mit nur 18 HE. 

Tipps, Ratgeber & Co.

Um typische Probleme beim Aufbau von Systemen für 19-Zoll-Schränke zu vermeiden, empfiehlt es sich, diese Fallstricke und Hindernisse im Vorfeld zu berücksichtigen.

Mindestensgenauso wichtig wie die eingebauten Komponenten sind Überlegungen bei der Auswahl des Serverschranks

Obwohl die überwiegende Mehrheit eine Außenbreite von 19 Zoll hat und die benötigte HE oft leicht berechnet werden kann, ist die Tiefe der einzelnen Komponenten der wichtigste Faktor. 

Denn in einem Rackmount befinden sich meist mehr als nur Switches, Server, USVs oder Router einer Generation.

Gerade bei Servern kann die Tiefe je nach Baujahr um einige Zentimeter variieren, was fatale Folgen für die strukturierte Verkabelung des Servers haben kann.

Denn durch den Platzmangel im Netzwerk- oder Serverschrank fehlt oft der Raum für Strom- und Netzwerkversorgungskabel.

Im schlimmsten Fall wird die Luftzirkulation in einem voll belegten Rack durch ein unsauberes Kabelmanagement behindert oder die Türen lassen sich nicht richtig öffnen oder schließen. 

Besseres Kabelmanagement mit PATCHBOX

Die einziehbare Kabel im PATCHBOX Kabelmanagementsystem lösen Sie dieses Problem ganz einfach, indem Sie die Kabel in einer Kassette für jede Komponente verstauen. 

Darüber hinaus sollten die Kabel bereits bei der Planung entsprechend gekennzeichnet werden, um im Falle einer Störung oder einer Anpassung der Systeme den Überblick zu behalten. Dies ist einfach mit dem ID-Etiketten von PATCHBOX

Damit die Montage und Wartung reibungslos abläuft, ist es ratsam, bereits bei der Inbetriebnahme nach Alternativen zu Schrauben zu suchen.

Herkömmliche Käfigmuttern und Schrauben sind sehr umständlich und können zeitaufwendig sein - wir haben deshalb die /dev/mountentwickelt, die eine Käfigmutter-Alternative darstellt.

Neben Faktoren wie der Kühlung, die wir bereits eingangs beschrieben haben, sind die Faktoren Vibration und Statik nicht zu unterschätzen.

Aufgrund des Gewichts von Server- und Netzwerkschränken können diese bei ungünstiger Platzierung (z.B. in der Nähe von Laderampen oder Treppenhäusern) Schäden am Gebäude verursachen

Die verbauten Komponenten wie Festplatten oder gar ganze Serversysteme können durch einen instabilen Boden oder Vibrationen ebenfalls Schaden nehmen. Nicht umsonst werden Serverräume daher in Kellerabteilen oder abgetrennten Räumen geplant.

Gute Recherche ist für eine solche Planung notwendig: Besuche daher die Patchbox Homepage oder unsere Kabelmanagement-Tipps-Kategorie.

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